In Budapest geboren, lebt Örs Kisfaludy, nach Aufenthalten in Belgien und Äthiopien, seit 1961 in der Schweiz. 1964 begann er eine Karriere als Schauspieler im Theater, Radio und Fernsehen. Ab 1970 konzentrierte er sich auf seine berufliche Karriere als Schauspieler in der Schweiz, Frankreich und Belgien. In den letzten Jahren war er vor allem als Erzähler gefragt bei Konzerten in vielen europäischen Länden und in den USA unter Dirigenten wie Erich Leinsdorf, Pierre Boulez, James Levine, Helmuth Rilling, Marcello Viotti, Hartmuth Haenchen, Christoph Eschenbach, Daniel Harding (Scala), Jesus Lopez Cobos, Michel Corboz, u.a. in Roi David, Totentanz, Judith, Johanna auf dem Scheiterhaufen und Nicolas de Flüe (alle Honegger), Le Martyre de Saint Sebastien (Debussy), Oedipus Rex (Stravinsky), Peter und der Wolf (Prokofiev) sowie Herzog Blaubarts Burg (Bartok). Seit 1999 arbeitet er regelmässig als Autor und Librettist musikalischer Werke mit dem Schweizer Komponisten Thierry Besançon zusammen.
